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beates blog
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 90 Minuten Heimat?

  • Dezember 3rd, 2010
  • 11:16 pm

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Ich sehe auf Kicker.de dass mein geliebter VfB 3:1 zurückliegt und obendrein eine rote Karte kassiert hat, die an Blödheit kaum zu überbieten ist. Trotzdem beschließe ich den Rest des Spiels anzuschauen. Einige Tage später tritt der VfB mit einer B-Elf in einem nahezu bedeutungslosen Spiel unter fast schon irregulären Bedingungen gegen Bern an, und ich schalte wieder ein. Der ganze Saisonverlauf ist ja eher dazu geeignet dass man sich als VfB-Fan wegduckt. Aber warum schalte ich trotzdem ein?

Mein Interesse an Fußball ist so groß wie schon lange nicht mehr. Hier gibt es keine Fankultur wie in Europa, leider. Bei Eishockeyspielen kam ich mir hier schon eher vor wie bei einem Kinobesuch als bei einer Sportveranstaltung. Wenn ich früher im Stadion war, dann natürlich in der Kurve bei den ganzen Bundestrainern. Hier braucht es schon ein Derby wie Montreal gegen Toronto oder Edmonton gegen Calgary, damit im Stadion etwas Stimmung aufkommt. Ansonsten hat Eintracht Kaffetasse an jedem Samstag Nachmittag mehr Atmosphäre auf den Rängen. Besondere Momente von denen bei uns jeder erzählen kann der mal regelmäßig im Fanblock war, die man seinen Enkeln erzählen könnte - vergiss es.

Bei Sportveranstaltungen reicht hier an jeder Kreuzung ein einzelner Polizist. Das Sicherheitsaufgebot unserer Stadien, die Fans die so richtig Stimmung machen, die Fanblöcke mit ihren völlig eigenen Gesetzen – das muss einem Nordamerikaner wie ein Volksaufstand vorkommen. Jahrelang hab ich Fußball fast nur noch im Fernsehen angeschaut. Aber jetzt hätte ich richtig Lust auf diese besondere Atmosphäre bei einem Flutlichtspiel, wenn man auf dem Rücken eine Gänsehaut bekommt. 90 Minuten Party in der Kurve, jetzt wo ich in Kanada bin vermisse ich es plötzlich wieder.

[Achim]

 Wetterkontraste

  • Dezember 2nd, 2010
  • 2:26 pm

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Welch unterschiedliche Wetterimpressionen aus der Heimat. Während ich amüsiert das Fußballspiel der Young Boys gegen den VfB anschaue, kommt eine E-Mail von meinem Bruder “hereingeschneit”.

Die Gegensätze: Das Fußballspiel muss im dichten Schneetreiben mitten in der ersten Halbzeit unterbrochen werden, damit Räumfahrzeuge die Linien wieder freilegen können. Ich hab schon seit Ewigkeiten kein Spiel mehr mit einem orangenen Ball gesehen, und noch nie eine Wetterunterbrechung wie diese. Komplett anderes Wetter hatte Hack wiederum bei seinem Dreh auf dem Longboard vor kurzem: http://vimeo.com/17361199

Um den Schnee beneiden wir Euch! Aber natürlich nicht um die -10 Grad, die mir Sascha heute berichtete ;-)

[Achim]

 Alkohol

  • November 30th, 2010
  • 12:49 pm

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Es wird Zeit den Blog etwas aufzupeppen, was tut man nicht alles für die Quote ;-) Also braucht es eine griffige Überschrift und ein Thema für die Massen. Mit nackten Frauen auf Seite 3 werden wir allerdings nicht locken, also müsst ihr mit einer Abhandlung über Alkohol in Kanada zufrieden sein.

Im Gegensatz zum Land des unbegrenzten Schwachsinns (USA) muss man hier nicht bis 21 warten bis man Bier trinken darf. Ich erinnere mich noch mit Schaudern daran, dass ich nach meinen 12 Monaten bei der Bundeswehr mit entsprechend gestählter Leber eine Reise in die Staaten unternahm und als zu jung für Alkohol betrachtet wurde. In 3 Bundesstaaten darf man „immerhin“ schon mit 18 ein Bierchen trinken, im Rest des Landes muss man 365 Tage länger warten bis die Seele rein genug für Alkohol ist.

Genauso unterschiedlich ist die Situation auch beim Verkauf. Alkohol bekommt man nicht im Supermarkt, sondern in sogenannten Liquor Stores. Diese sind in Staatsbesitz, mit Ausnahme von Alberta, wo es inzwischen auch private Liquor Stores gibt. In Quebec kann man sogar im Laden um die Ecke vereinzelt Alkohol kaufen, die genaue Situation kann ich aber nicht beschreiben. Dafür war in einigen Vierteln von Toronto Alkoholverkauf bis 2000 noch verboten.

Der Grund für diese Situation liegt in der Prohibition, die es auch in Kanada gab. Während der Prohibition ging zwar die Anzahl der (alkoholbedingten) Delikte zurück und die Gefängnisse leerten sich. Auf der anderen Seite war auch klar zu verzeichnen, dass man Alkoholkonsum nicht gänzlich unterbinden konnte, und dass das organisierte Verbrechen eindeutig durch die Prohibition profitierte. Die Lösung bestand in einem Kompromiss („kontrolliertes Trinken“) und führte zu der heutigen Situation.

[Achim]

 Schnee? Kalt?

  • November 30th, 2010
  • 11:50 am

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Die meisten von Euch interessieren sich ganz offensichtlich dafür, wie kalt es denn derzeit bei uns ist und wieviel Schnee hier bereits liegt. Die Antwort ist ernüchternd, jedenfalls derzeit. Während Deutschland seine weißes Kleid anzieht und die ersten von Euch schon Wintersport machen gibt es hier bisher nur selten Schneefall und davon bleibt nichts auf dem Boden liegen. Die Temperaturen bewegen sich am Tag zwischen 0 und 10 Grad und sinken in der Nacht gerne unter den Gefrierpunkt.

Aufgrund der vielen Anfragen in den letzten Tagen habe ich mir die Zeit genommen und habe mir angeschaut, worauf wir uns in den nächsten Monaten einstellen müssen.

http://www.wetter.com/reise/laenderinfos/klimadatenbank/?type=temp&continent=NA&country=CA&station=716241

Es sieht so aus als ob bisher alles ganz normal verläuft, mit tagsüber Temperaturen über 0. Es fühlt sich aber so an als ob es derzeit kälter wird, so wie es die Statistik auch angibt. Vermutlich wird es erst im März wieder so „warm“ wie derzeit. Ich werde mir wohl doch Handschuhe und eine Mütze anschaffen müssen…

[Achim]

 Wie die Kanadier mit der Kälte umgehen

  • November 30th, 2010
  • 11:50 am

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Im Gegensatz zu Beate habe ich mich bereits daran gewöhnt, dass Kanadier bei solchen Temperaturen nicht grundsätzlich dick eingepackt herumlaufen. Bei meinem Urlaub vor 2 Jahren in Calgary lernte ich Lance kennen, den ich in den 2 Wochen nicht einmal mit langen Hosen gesehen hatte. Auf die Frage ob er nicht friere war die Antwort „Nein, ich bin ja nie länger als ne Viertelstunde draußen“. In Calgary schwanken die Temperaturen sehr, es kann gut und gerne mal gegen -30 Grad gehen, bevor der Föhn kommt und den kürzlich gefallenen Schnee wieder abtaut (was aber auch nicht mit Frühling verwechselt werden kann). Einer seiner Söhne scheint seine Gene übernommen zu haben. Wenn er als kleines Kind zu weinen anfing, hörte er oft erst auf wenn er hinaus in die Kälte gestellt wurde!

Natürlich sind die meisten Menschen dick eingepackt, aber ab und zu begegnet man eben jemandem im Bus oder in der U-Bahn, der im T-Shirt oder mit kurzen Hosen neben einem sitzt. Da fallen die vielen Frauen im kurzen Rock schon gar nicht mehr so sehr auf.

[Achim]

 Ein “Hauch” von Weihnachten

  • November 25th, 2010
  • 4:13 pm

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Am Sonntag fand hier die Santa Claus Parade statt, die ich mir unbedingt anschauen wollte, da ich nun selbst mal mit erleben wollte, wie übertrieben weihnachtlich doch America ist. Es hat mich schon gewundert, warum die Parade noch vor dem ersten Advent statt findet, ne Antwort darauf hab ich leider noch nicht gefunden.

Ich wusste schon vorher, dass die Parade eher für Kinder als für Erwachsene ist, enttäuscht war ich trotzdem. Nachdem wir zwei Stunden nach Beginn der Parade in der Mitte der Strecke waren, haben wir gerade den Anfang mitbekommen, bzw. die erste Vorhut. Irgendwann kamen dann auch mal die interessanteren Wagen. Ich bin davon ausgegangen, dass mehr “tamtam” gemacht wird, das Glitzersachen oder Süssigkeiten von den Wagen geworfen werden, gerade mal am Anfang haben Clowns ein paar Süssigkeiten geworfen, aber nicht mal vom Santa Claus Wagen kam etwas, dieser hat nur ne Rede gehalten, die wir leider nicht hören konnten, weil wir in dem Moment in nem Cafe saßen und uns aufwärmten, denn nach zwei Stunden in der Kälte stehen, war das nötig.
Bisher kann ich nur sagen, dass wir teilweise viel mehr in Deutschland zu Weihnachten machen, als das was ich hier in Toronto gesehen habe. Die Straßen sind in Dtl. viel schöner und leuchtender geschmückt und es kommt einem viel weihnachtlicher vor. Ein Versuch werden wir noch starten, ab dem 3. Dezember gibt es hier auch einen Weihnachtsmarkt http://www.torontochristmasmarket.com/, da können wir dann einen Vergleich zwischen den Glühweinen vornehmen ;-) .

Christmas_1

(man beachte die schicken neuen Handschuhe ;-) )

[Beate]

 Datenschutz und Datensicherheit

  • November 18th, 2010
  • 10:07 pm

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Ich hab es ja schon angekündigt, mein Handyvertrag sollte uns noch mehrfach hilfreich sein. Doch der Reihe nach. Meine Anfrage bei Mitbewohnerin Ally, bei welcher Behörde ich denn analog zu unserem Einwohnermeldeamt unsere Adresse melden solle, löste Erheiterung aus. So etwas kennt man in Kanada einfach nicht.

Ich vermute mal wir wurden vor der Einreise einem Routinecheck unterzogen, wie groß denn unsere Affinität zum Bomben basteln sein mag. Aber wenn mich jemand hier im Land finden will, wird das wohl nicht besonders einfach sein. Das zeigt auch der Rest dieser Geschichte.

Nachdem Beate übers Wochenende ihren Jetlag ausgeschlafen hatte, zogen wir los, ein Konto bei einer Bank hier in Toronto zu eröffnen. Wir wurden freundlich empfangen und gefragt, ob wir denn eine Rechnung hätten mit unserer Adresse drauf. Nach einem Mietvertrag wurde erst gar nicht gefragt, aber das wundert nach der Episode mit dem nicht existierenden Einwohnermeldeamt nicht weiter. Zum Glück (und durch Zufall) hatten wir meinen Handyvertrag dabei. Damit war alles weitere kein Problem mehr, wenig später hatten wir ein Bankkonto. Aber wir wurden darauf hingewiesen, dass wir noch eine Sozialversicherungsnummer brauchen, wenn wir später auch eine kanadische Kreditkarte beantragen sollen.

Diese Sozialversicherungsnummer braucht man natürlich auch für seinen Arbeitgeber. Am nächsten Tag waren wir kurz vor Öffnung des entsprechenden Amts (Service Canada, ein schöner Name!) vor Ort, um diese Nummer zu beantragen. Diese Filiale von Service Canada ist in einem Einkaufszentrum beheimatet, was ich sehr angenehm finde. Auch hier wurden wir freundlich empfangen und hatten 15 Minuten später einen Ausdruck mit unserer Sozialversicherungsnummer in der Hand, die richtige Karte bekommen wir in den nächsten Tagen zugesandt. Aber wohin, und wie wurde diese Adresse verifiziert? Ihr ahnt es schon, auch hier war mein Handyvertrag die Grundlage für alles. Für mein Prepaid-Handy habe ich damals die Adresse meines Hostels angegeben. Man kann sich also an einer Hand abzählen, wie leicht es ist Daten zu manipulieren und gefälschte persönliche Daten zu erzeugen.

Ich gebe zu, es ist nach all den Jahren für mich immer noch gewöhnungsbedürftig, dass man regelmäßig nach 2 IDs (Identifications) gefragt wird. Wenn ich irgendwo in Deutschland meinen Personalausweis auf den Tisch lege, wird diesem Stück Plastik sehr viel Respekt entgegen gebracht. Hier muss man sich immer doppelt ausweisen, vermutlich weil man selbst mit einem Kopfschuss noch seine ID fälschen kann.

Auch an anderer Stelle wird das Thema Sicherheit eher locker angegangen. Bei der Kontoeröffnung wurden wir nach dem Mädchennamen einer unserer Mütter gefragt. Dieser Name soll als Kennwort dienen, wenn wir telefonisch in Kontakt mit der Bank treten. Man kann dort zwar auch etwas anderes angeben, aber das beruhigt mein Sicherheitsbedürfnis definitiv nicht. Man kann sich zu leicht ausrechnen, wie viele Menschen bei der gleichen Bank wie wir ein Konto haben, tatsächlich den Mädchennamen ihrer Mutter angeben und nicht daran denken, dass einer der beiden Elternteile der Mutter noch am Leben ist. Damit fällt es nicht besonders schwer, diesen Namen in Erfahrung zu bringen.

Auch das Thema Online Banking gehorcht ähnlich lässigen Regeln. Auf meine Anfrage „Bekommen wir dann demnächst TANs zugesandt“ schüttelte die Mitarbeiterin nur den Kopf. In Kanada reicht es völlig aus wenn man sich auf der Website der Bank einloggt und seinen Account selber anlegt.

Bei einem derartigen Sicherheitsdenken wundert es mich wirklich nicht mehr, wenn mir ein Bankmitarbeiter sagt, dass aufgrund der schlechten Erfahrungen der Vergangenheit keine Überweisungen mehr für Kunden getätigt werden. Wenn ein Kunde kein Online Banking hat und um eine Überweisung bittet kann ihm höchstens ein Scheck zugeschickt werden, alles andere hat die Banken in Nordamerika schon viel zu viel Geld gekostet. Schöne neue Welt – mit alten Methoden, weil man die neue Technik nicht im Griff hat…

Vor diesem Hintergrund beginne ich auch zu verstehen, warum Firmen in Nordamerika ganz anders persönliche Daten sammeln, als dies in Europa zulässig ist. Im Gegensatz zu deutschen Daten zum Kontoinhaber kann man sich hier eben auch nie sicher sein, wer der Kunde wirklich ist, und über wieviele Ausweichaccounts er versucht sein Ziel zu erreichen.

Ein eher unfeines Beispiel dafür ist der kürzlich bekanntgewordene Fall, den PayPal in Deutschland verbockt hat: http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Vorsicht-Kunde-1127552.html Was in den USA oft zum Alltag gehört, sollte eben nicht ohne nachzudenken auch in Deutschland angewendet werden. PayPal scheint sich aber noch mehrfach die Finger verbrennen zu müssen, bis sie was draus lernen. Das war ja offensichtlich nicht der erste Fall dieser Art.

[Achim]

 Einkaufen

  • November 18th, 2010
  • 10:07 pm

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Irgendwie habe ich ja so richtig Angst davor, aufgrund einer strengen Burger-Diät zu einem dieser klischeehaften extrem dicken Bewohner Nordamerikas zu werden. Also versucht man sich bewusst zu ernähren, und das bedeutet auch bewusst einzukaufen.

1990 war ich zum ersten Mal in Kanada, damals kam ich mir vor wie auf einem anderen Planeten. Alles war anders! Wir kannten die Produkte nicht die wir kaufen wollten, alles hatte andere Namen, nicht einmal das Salatdressing konnte man bestellen ohne sich überraschen zu lassen. Mit der Zeit schwappte dann die amerikanische Konsumwelle zu uns nach Europa. Der Pizza-Express wurde auch ein Teil unseres Lebens, und die damals exotischen Dinge eroberten sich ein gewisses Revier. Wer mit offenen Augen durch den Supermarkt läuft wird einige davon entdecken. Oreo-Kekse, Ceasars-Salad, Tortilla-Chips, alles Dinge die einem heute kein großes Fragezeichen mehr in den Kopf setzen.

Inzwischen ist auffällig, dass auch ein Teil des European Way of Life hier in Nordamerika angekommen ist. Ritter Sport, Ferrero, Haribo usw. – ja, gerade bei den Süßigkeiten merkt man, dass europäische Konzerne ihr Geld nicht mehr nur zu Hause verdienen wollen. Dazu werde ich bei den ersten Einkäufen von einer großen Anzahl Würste erschlagen. Das Vorurteil, dass (nur) wir Deutschen andauernd Würste mampfen, kann abgehakt werden!

Angenehm fällt auf, dass auf allen Verpackungen die Kalorienanzahl vermerkt ist. Weniger angenehm ist, dass dies nicht auf 100 Gramm bemessen wird, sondern auf Portionsgröße. Dadurch findet man so illustre Größen wie „2 Kekse“, „pro Teelöffel (2Gramm)“ oder „1 Glas (160ml)“. Auch hier gibt es offensichtlich Lobbyisten. Hier ein Beispiel: http://www.dimpflmeierbakery.com/prod/regular/nutrition/A701.gif

Wenn man Deutschland verlässt wird man bekanntlich Brot und Bier vermissen. Beim Bier hatten wir bei unserem Besuch im Juli Grund dies teilweise zu revidieren. Der Grund war ein Besuch in einer Gasthausbrauerei die wirklich vorzügliches Bier servierte. Die Plörre in den Dosen aus dem Liqueur Store wird dadurch natürlich nicht besser, aber ab und an kann man sich einen Schluck Heimat gönnen. Auch beim Brot gibt es eine Entwarnung zu berichten. Zwischen all den Schlabberbrötchen, irgendwie fühlt sich alles an wie Toastbrot, auch die dunklen Varianten, gibt es auch was Vernünftiges zu kaufen. Ein dunkles Brot das schmeckt wie zu Hause, und dessen halbe Verpackung in Deutsch beschriftet ist – Wahnsinn. Aber schaut Euch die Website selber an, dann wisst ihr was gemeint ist: www.dimpflmeierbakery.com Bier und Brot sind also kein Problem mehr. Jetzt muss ich nur noch nen Ersatz für meinen geliebten Löwensenf finden.

Was hier noch auffällt, und zwar mächtig: Die Packungsgrößen hier sind wahre Monster! Da traut man sich gar nicht irgendwelche Süßigkeiten zu kaufen, am Ende isst man ja doch bis nichts mehr da ist. Keine gute Idee, wenn meistens doppelt soviel Inhalt den Speichelfluss anregt!

[Achim]

 Achim und sein Handyvertrag

  • November 18th, 2010
  • 3:15 pm

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Eigentlich sollte so was Banales wie ein neuer Handyvertrag keinen Eintrag in den Blog wert sein. Aber die Uhren in Kanada laufen anders als wir es gewohnt sind. Deswegen habe ich mich schon auf einiges gefasst gemacht, nachdem ich im Februar (in Vancouver) 45 Minuten in der Hotline verbracht habe, um für mein frisch erworbenes Prepaid Handy auch eine Telefonnummer zu bekommen.

Das erste woran man sich hier gewöhnen muss, ist, Prepaid oder nicht, dass man zur Kasse gebeten wird wenn man selbst angerufen wird. Der Grundsatz „Wer nicht anruft bezahlt auch nicht“ ist hier nur ein Wunschtraum. Aber das Leben hält hier noch andere Überraschungen bereit als nur Abrechnungen die man nicht versteht.

Der Verkäufer trägt meine Adresse in den Vertrag ein und merkt gar nicht, was für einen großen Gefallen er mir damit tut. Doch dazu später mehr, denn das ist einen eigenen Blogeintrag wert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das ja auch noch nicht begriffen, sondern wollte nur Beate vom Flughafen abholen.

[Achim]

 Mit über 30 zum ersten Mal in einer WG

  • November 18th, 2010
  • 3:08 pm

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Kurz vor dem Abflug kam Nici plötzlich der Gedanke, dass sie ja jemanden in Toronto kennt der uns bei der Wohnungssuche behilflich sein könnte. Wir hatten ja beschlossen erst vor Ort nach einer Wohnung zu schauen, da wir nicht übers Internet die Katze im Sack buchen wollten. Vor allem, um nicht in der falschen Wohngegend zu landen.

Manchmal ist es einfach lustig was die Zufälle mit einem anstellen. Zufällig fällt Nici am Flughafen ein, dass sie eine Freundin in Toronto hat. Zufällig fliege ich genau dort hin. Zufällig beherbergt diese Freundin (Ally) regelmäßig europäische Studenten in ihrer Wohnung. Zufällig will sie einen davon dringend loswerden, weil sie die nicht ganz unbegründete Angst hat, dass er ihr die Bude abfackelt oder überschwemmt. Und zufällig – naja, wir haben jetzt ein Dach über dem Kopf und ich muss nicht mehr im Hostel übernachen. Beate kann kommen.

Das soll zwar keine Dauerlösung werden, aber jetzt ist es erst mal ganz praktisch, dass wir zu Hause nicht nur Deutsch miteinander reden. Außerdem müssen wir nicht erst noch den Dollarshop plündern, um so alltägliche Dinge wie Pfannenheber, Putzlappen oder einen Teekessel zu kaufen.

unsere Straße
[Achim]